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Identification guide to marine animals

What animal was that? This page helps you identify species of whales and seals in the Baltic Sea — with photos, identifying features and the most common cases of misidentification.

Click on a species to see its characteristics. The characteristics are labelled according to whether they can actually be recognised during a real sighting — from a distance, only up close, or only with prior knowledge.

If in doubt, don’t guess

Select ‘Unknown whale species’ or ‘Unknown seal species’ and, if possible, take a photo — even if it’s out of focus. An uncertain report with a photo is more valuable to research than one that has been incorrectly identified.

Kleinwale

Schweinswal Resident

Die einzige dauerhaft in der Ostsee lebende Walart. Fast alle Meldungen betreffen ihn.

So sieht eine echte Sichtung aus: rollender Rücken mit kleiner, breitbasiger Dreiecksfinne

© NOAA Fisheries, Public Domain, via Wikimedia Commons

Kopf aus der Nähe — runder Kopf ohne abgesetzten Schnabel (Tier in menschlicher Obhut)

© AVampireTear, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

This is what it looks like on the surface

  • Rollt ruhig durch die Oberfläche — Sie sehen nur Rücken und Finne, nie das ganze Tier
  • Pro Auftauchen nur etwa 1–2 Sekunden sichtbar
  • 2–4 Atemzüge pro Minute, danach ein längerer Tauchgang
  • Kein sichtbarer Blas, bei ruhiger See aber ein hörbares Schnaufen
  • Die Schwanzflosse (Fluke) kommt beim Abtauchen nie aus dem Wasser
  • Springt praktisch nie und reitet keine Bugwellen

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Kleine, dreieckige Finne mit breiter Basis und stumpfer Spitze, mittig auf dem Rücken
  • Dunkelgrauer bis schwarzer Rücken
  • Meist einzeln oder als Mutter-Kalb-Paar; Gruppen ab sieben Tieren sind selten
Only when viewed up close or in a photograph
  • Runder Kopf ohne abgesetzten Schnabel, flache Stirn, kurze stumpfe Schnauze
  • Heller, oft fast weißer Bauch; dunkler Streifen vom Mundwinkel zur Brustflosse
Background information, not a field characteristic
  • Weibchen werden größer und schwerer als Männchen

Often confused with

  • Robbe: Der runde Kopf steht senkrecht aus dem Wasser, bleibt liegen und hat keine Finne
  • Delfin: hohe, spitze, sichelförmig zurückgebogene Finne; springt und reitet Bugwellen
  • Ab etwa Windstärke 3 werden Wellenkämme regelmäßig für Finnen gehalten

Typical behaviour

  • Scheu, hält Abstand zu Booten
  • Tauchgänge meist unter einer Minute, in Ausnahmen bis 5–6 Minuten
  • Ganzjährig anwesend; Sichtungen häufen sich im Sommerhalbjahr
  • Die Förden dienen im Sommer als Kinderstube — kleinere Tiere dicht neben größeren sind Mutter-Kalb-Paare

War es spektakulär, war es kein Schweinswal.

Size: im Mittel 1,60 m, bis 1,85 m, sehr selten 2 m (Kälber 65–90 cm)
Weight: 40–90 kg
Scientifically: Phocoena phocoena
Delfin Vagrant

In der Ostsee Irrgast. Nachweise betreffen überwiegend Große Tümmler, meist Einzeltiere.

Großer Tümmler — hohe sichelförmige Finne und deutlich abgesetzte Schnauze

© NASA, Public Domain, via Wikimedia Commons

This is what it looks like on the surface

  • Zeigt beim Auftauchen deutlich mehr Körper als ein Schweinswal
  • Springt, spritzt und wechselt das Tempo
  • Nähert sich Booten und reitet Bugwellen

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Hohe, spitze, deutlich sichelförmig zurückgebogene Finne — der beste Unterschied zum Schweinswal
  • Stromlinienförmiger Körper, wirkt deutlich größer als ein Schweinswal
Only when viewed up close or in a photograph
  • Großer Tümmler: kräftige, abgesetzte Schnauze, überwiegend grau
  • Weißschnauzendelfin: kurze helle Schnauze, dunkler Rücken mit hellen Flankenstreifen und hellem Sattelfleck
Background information, not a field characteristic
  • Artbiologisch in Schulen lebend — in der Ostsee aber fast immer Einzeltiere oder Paare

Often confused with

  • Schweinswal: kleine dreieckige Finne mit stumpfer Spitze, keine Sprünge
  • Laien melden Schweinswale häufig als "Delfin", weil das Wort geläufiger ist — bitte gezielt auf die Finnenform achten

Typical behaviour

  • Sehr aktive und schnelle Schwimmer
  • Neugierig gegenüber Booten
  • Einzelne Tiere halten sich teils monatelang in einer Förde auf
Size: 2–4 m
Weight: ca. 150–650 kg
Scientifically: u. a. Tursiops truncatus, Lagenorhynchus albirostris
Beluga Vagrant

Extrem seltener Irrgast: nur eine Handvoll Nachweise seit 1900, stets Einzeltiere.

Wilder Beluga mit Kalb — weißes Alttier, graues Jungtier, glatter Rücken ohne Finne

© Saucoin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Kopf aus der Nähe — runde, verformbare Melone (Tier in menschlicher Obhut)

Foto von Mendar Bouchali auf Unsplash

This is what it looks like on the surface

  • Rein weißer Rücken ohne Finne — in der Ostsee unverwechselbar
  • Langsames, ruhiges Auftauchen

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Keine Rückenflosse, stattdessen ein niedriger Rückenkamm
  • Adulte Tiere rein weiß, Jungtiere grau
Only when viewed up close or in a photograph
  • Rundlicher, verformbarer Kopf (Melone); kann als einziger Wal den Kopf drehen und nicken
  • Breite, paddelförmige Brustflossen

Often confused with

  • Ein weißes, finnenloses Tier ist in der Ostsee immer meldenswert — bitte unbedingt fotografieren

Typical behaviour

  • Langsamer Schwimmer
  • Artbiologisch in Familienverbänden — in der Ostsee bisher ausschließlich Einzeltiere
Size: 3–5,5 m (Männchen deutlich größer)
Weight: 400–1500 kg
Scientifically: Delphinapterus leucas

Großwale

Zwergwal Vagrant

Seltener Gast; die jüngeren Nachweise in der eigentlichen Ostsee sind überwiegend Totfunde.

Zwergwal beim Auftauchen — sichelförmige Finne auf dem stark gewölbten Rücken

© Maksim Sokolov, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

This is what it looks like on the surface

  • Blas unter 2 m, diffus und meist kaum zu sehen — bei Wind praktisch unsichtbar
  • Blas und Finne erscheinen nahezu gleichzeitig
  • Rollt flach ab und zeigt die Fluke beim Abtauchen nicht

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Spitzer, schmal-dreieckiger Kopf mit Mittelkiel
  • Sichelförmige Finne relativ weit vorn — sie erscheint fast gleichzeitig mit dem Blas
Only when viewed up close or in a photograph
  • Weiße Binde auf der Oberseite der Brustflossen — das sicherste Merkmal, aber nur bei Nahbegegnung sichtbar
Background information, not a field characteristic
  • Kleinster Furchenwal; der kleinste Bartenwal überhaupt ist der Zwergglattwal der Südhalbkugel

Often confused with

  • Finnwal: deutlich größer, hoher säulenförmiger Blas, Finne erscheint erst lange nach dem Blas

Typical behaviour

  • Schneller Schwimmer, meist einzeln oder paarweise
  • Nähert sich Booten gelegentlich neugierig
  • Tauchgänge normalerweise 6–12 Minuten
Size: ca. 7–9 m, maximal 9,8 m
Weight: 5–8 t, maximal ca. 9 t
Scientifically: Balaenoptera acutorostrata
Finnwal Vagrant

Unregelmäßiger Gast der westlichen Ostsee, teils mit mehrjährigen Lücken.

Finnwal — hoher, schmaler, säulenförmiger Blas über dem langen Rücken; die Finne ist noch nicht sichtbar

© bwats2, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

This is what it looks like on the surface

  • Hoher, schmaler, säulenförmiger Blas von 4–6 m — oft kilometerweit sichtbar und das beste Fernmerkmal
  • Die Finne erscheint erst deutlich nach dem Blas, weil sie weit hinten sitzt
  • Bei der Nahrungsaufnahme 5–7 Blas in schneller Folge
  • Taucht oft dreimal kurz hintereinander auf — das wird häufig fälschlich als "Mutter mit Kind" gemeldet
  • Zeigt die Fluke nicht; vor dem Tieftauchgang wölbt sich der Rücken stark auf

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Relativ kleine, flach ansteigende Finne im hinteren Drittel des Rückens
  • Sehr langer, schlanker Körper mit ausgeprägtem Rückenkiel hinter der Finne
Only when viewed up close or in a photograph
  • Asymmetrische Kopffärbung: rechter Unterkiefer weiß, linker dunkel
  • Heller Chevron hinter dem Kopf
Background information, not a field characteristic
  • Zweitgrößter Wal der Welt nach dem Blauwal
  • V-förmiger Kopf — nur aus der Luft erkennbar

Often confused with

  • Zwergwal: deutlich kleiner, Blas kaum sichtbar, Finne erscheint gleichzeitig mit dem Blas
  • Ab etwa 3–4 Beaufort verweht der Blas und ist als Merkmal unbrauchbar

Typical behaviour

  • Sehr schneller Schwimmer, über 40 km/h
  • Meist einzeln, gelegentlich paarweise
  • Hält sich in der Ostsee bevorzugt in Förden und Buchten auf und kehrt zu festen Stellen zurück
Size: 18–24 m; Gäste der westlichen Ostsee sind oft jüngere Tiere um 13–16 m
Weight: 40–70 t
Scientifically: Balaenoptera physalus
Buckelwal Rare, but recurring

Selten, aber wiederkehrend — der am häufigsten nachgewiesene Großwal der Ostsee.

Buckelwale — die sehr langen, hellen Brustflossen und die Tuberkel am Kopf sind gut erkennbar

© Dr. Louis M. Herman, NOAA Photo Library, Public Domain, via Wikimedia Commons

This is what it looks like on the surface

  • Buschiger, ballonförmiger Blas von etwa 3 m — fast so breit wie hoch
  • Wölbt beim Abtauchen den Rücken stark auf ("Buckel")
  • Hebt die Fluke regelmäßig hoch aus dem Wasser — das schließt Zwerg- und Finnwal praktisch aus
  • Springt gelegentlich spektakulär

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Sehr lange, weiß gezeichnete Brustflossen von bis zu 5 m — etwa ein Drittel der Körperlänge
  • Kleine Finne auf einem deutlichen Fleischhöcker
  • Höckerreihe auf dem Schwanzstiel hinter der Finne
Only when viewed up close or in a photograph
  • Warzenartige Tuberkel auf Kopf und Unterkiefer
  • Individuelles Schwarz-Weiß-Muster auf der Flukenunterseite — Grundlage der Foto-Identifikation
Background information, not a field characteristic
  • Komplexe Gesänge — über Wasser nicht hörbar

Often confused with

  • Wird eine Fluke gezeigt, ist der Zwergwal ausgeschlossen und der Finnwal sehr unwahrscheinlich

Typical behaviour

  • Lange Wanderungen zwischen Nahrungs- und Paarungsgebieten
  • In der Ostsee einzelne Tiere, die teils wochenlang bleiben

Bitte die Fluke beim Abtauchen fotografieren — daran lassen sich Individuen über Jahre und Ländergrenzen hinweg wiedererkennen.

Size: 12–16 m
Weight: 25–30 t, maximal ca. 36 t
Scientifically: Megaptera novaeangliae
Unbekannte Walart

Bitte wählen, wenn Sie sich nicht sicher sind. Eine unsichere Meldung mit Foto ist wertvoller als gar keine Meldung — raten Sie nicht.

Platzhalter für eine nicht bestimmte Walart

This is what it looks like on the surface

  • Notieren Sie, ob ein Blas sichtbar war und wie hoch und breit er war
  • Notieren Sie, ob beim Abtauchen die Fluke gezeigt wurde
  • Notieren Sie, wie lange das Tier sichtbar war und wie oft es auftauchte

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Form der Finne und ihre Position auf dem Rücken (mittig oder weit hinten)
  • Farbe und auffällige Zeichnungen
  • Größe im Vergleich zu einem Referenzobjekt

Often confused with

  • Bei senkrecht aus dem Wasser stehendem Kopf ohne Finne handelt es sich um eine Robbe

Typical behaviour

  • Fotografieren Sie, auch unscharf — jedes Bild hilft bei der nachträglichen Bestimmung
  • Genaue Position, Uhrzeit und Schwimmrichtung sind besonders wertvoll
Size: Vergleichen Sie die Länge mit Ihrem Boot statt in Metern zu schätzen
Weight: Keine Angabe nötig

Robben

Kegelrobbe Resident

Häufigste Robbe der deutschen Ostseeküste, Schwerpunkt Greifswalder Bodden und Rügen.

Kegelrobbe im Profil — die Schnauze läuft in gerader Linie ohne Absatz in die Stirn über

© Schlaier, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Kegelrobben im Wasser (Måkläppen, Ostsee) — frontale Kopfansicht

© Lucc77, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

This is what it looks like on the surface

  • Der runde Kopf steht senkrecht aus dem Wasser, das Tier schaut oft zum Beobachter
  • Bleibt an der Oberfläche liegen, statt vorwärts durchzurollen
  • Keine Rückenflosse

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Langer, kegelförmiger Kopf: Die Schnauze läuft ohne Absatz in die Stirn über ("Pferdekopf")
  • Die Augen sitzen etwa mittig zwischen Nasenspitze und Hinterkopf
  • Massiger Kopf; Männchen zusätzlich mit faltiger Nackenpartie
Only when viewed up close or in a photograph
  • Nasenlöcher verlaufen annähernd parallel und laufen unten nicht zusammen
  • Wenige große, unregelmäßige Flecken — Weibchen hell mit dunklen Flecken, Männchen dunkel mit hellen Flecken
Background information, not a field characteristic
  • Männchen deutlich größer als Weibchen

Often confused with

  • Junge und weibliche Kegelrobben ähneln Seehunden in Größe und Gestalt sehr — entscheidend ist das Kopfprofil, nicht die Größe
  • Seehund: kürzere Schnauze mit deutlichem Absatz und rundere Stirn

Typical behaviour

  • Ruht in Gruppen an festen Liegeplätzen
  • Auf See nähern sich einzelne Tiere durchaus Booten
  • An Liegeplätzen sehr störungsempfindlich — bitte weiträumig umfahren
  • Wurfzeit Februar bis März; Jungtiere tragen zunächst ein weißes Fell

Gerade Linie von der Schnauze zur Stirn — dann Kegelrobbe.

Size: Ostsee: Männchen bis ca. 2,3 m, Weibchen bis ca. 1,9 m
Weight: Männchen über 300 kg, Weibchen durchschnittlich 150 kg
Scientifically: Halichoerus grypus
Seehund Regular

An der deutschen Ostseeküste deutlich seltener als die Kegelrobbe.

Seehund an Land — rundlicher Kopf mit kurzer Schnauze und deutlichem Absatz

© Andreas Trepte, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

This is what it looks like on the surface

  • Der runde Kopf steht senkrecht aus dem Wasser, Augen und Barthaare sind erkennbar
  • Keine Rückenflosse

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Rundlicher Kopf mit kurzer Schnauze und deutlichem Absatz zwischen Schnauze und Stirn ("Hundekopf")
  • Die Augen sitzen weit vorn nahe der Schnauze und wirken am kleinen Kopf groß
  • Kleiner und schlanker als die Kegelrobbe
Only when viewed up close or in a photograph
  • Nasenlöcher V-förmig, die Schenkel treffen sich unten
  • Graubraun mit vielen kleinen, gleichmäßig verteilten Punkten

Often confused with

  • Kegelrobbe: längerer Kopf ohne Absatz, größere und unregelmäßigere Flecken
  • Junge Kegelrobben sind an der Größe allein nicht zu unterscheiden

Typical behaviour

  • Ruht gern in Gruppen auf Sandbänken
  • Störungsempfindlich — flieht teilweise schon bei 500 m entfernten Booten
  • Tauchgänge meist etwa 5 bis 6 Minuten

Deutlicher Absatz zwischen Schnauze und Stirn — dann Seehund.

Size: Weibchen bis 1,6 m, Männchen bis 1,8 m
Weight: Weibchen bis 100 kg, Männchen bis 120 kg
Scientifically: Phoca vitulina
Ringelrobbe Vagrant

In deutschen Gewässern faktisch nicht vorkommend — verbreitet an den Küsten Schwedens, Finnlands und Estlands. Bitte nur mit Foto melden.

Ringelrobbe auf Eis — helle Ringe um dunkle Flecken, dazu der rundliche Kopf mit kurzer Schnauze

© NOAA Seal Survey, Public Domain, via Wikimedia Commons

Dieselbe Art im Wasser — so gesehen sind die Ringe nicht erkennbar und eine Verwechslung mit dem Seehund ist wahrscheinlich

© Кирилл Уютнов, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

This is what it looks like on the surface

  • Der runde Kopf steht senkrecht aus dem Wasser
  • Keine Rückenflosse
  • Im Wasser vom Seehund kaum zu unterscheiden — die Ringe sind dann nicht sichtbar

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Rundlicher, katzenartiger Kopf mit kurzer Schnauze und im Verhältnis großen Augen
  • Kleinste Robbe der Ostsee — der Größenunterschied zum Seehund ist allerdings gering
Only when viewed up close or in a photograph
  • Helle Ringe umranden dunkle Flecken auf grauem Grund

Often confused with

  • Eine gemeldete Ringelrobbe in der deutschen Ostsee ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Seehund oder eine junge Kegelrobbe

Typical behaviour

  • Sehr scheu, meist Einzelgänger
  • An Eis gebunden; hält Atemlöcher mit den Krallen der Vorderflossen offen

Ohne Foto der Ringe bitte "Unbekannte Robbenart" wählen.

Size: maximal ca. 1,4 m
Weight: bis 100 kg
Scientifically: Pusa hispida botnica
Unbekannte Robbenart

Bitte wählen, wenn Sie sich nicht sicher sind. Gerade junge Kegelrobben und Seehunde sind im Wasser kaum zu trennen.

Platzhalter für eine nicht bestimmte Robbenart

This is what it looks like on the surface

  • Notieren Sie, ob nur der Kopf oder auch der Körper zu sehen war
  • Notieren Sie, ob das Tier an Land lag oder schwamm

Distinguishing features

Visible from a distance
  • Kopfprofil: gerade Linie von der Schnauze zur Stirn oder deutlicher Absatz
Only when viewed up close or in a photograph
  • Fellmuster: wenige große oder viele kleine Flecken
  • Form der Nasenlöcher, falls erkennbar

Often confused with

  • Ein rollender Rücken mit dreieckiger Finne und ohne sichtbaren Kopf ist ein Schweinswal

Typical behaviour

  • Fotografieren Sie, auch unscharf — das Kopfprofil im Profil ist am aussagekräftigsten
  • Halten Sie Abstand, besonders zu Tieren an Land
Size: Größe im Wasser zuverlässig zu schätzen ist kaum möglich
Weight: Keine Angabe nötig

Whale or seal? The most common mix-up

Seal: The round head protrudes vertically from the water and remains in that position. The eyes, snout and whiskers are visible. There is no dorsal fin.

Harbour porpoise: No head visible, just a rolling back with a small triangular fin. Visible for one or two seconds, then the animal is gone.

Distinguishing seals: first the profile of the head, then the nostrils

Grey seal: long head, straight line from the muzzle to the forehead; nostrils parallel, do not meet at the bottom.

Harbour seal: short muzzle with a distinct break towards the forehead; eyes set well forward; nostrils V-shaped and meeting at the bottom.

Ringed seal: the smallest species, with light rings in its fur — but virtually never found in German waters.

The head profile is recognisable with binoculars even at 100–200 m. The nostrils are the most reliable feature, but usually only assessable from a photo.

What helps research the most

  • A photo, even if it’s out of focus — in the case of large whales, ideally the tail fin as they dive
  • Exact location and time
  • Size relative to your boat, rather than an estimate in metres
  • If in doubt, use ‘Unknown whale species’ or ‘Unknown seal species’ rather than a guess
  • Keep your distance, especially from seals at their resting places

Dead animal finds – particularly important!

Dead animals provide important insights into causes of death and the health of the population. Please do not touch! Please also report the find to the local authorities (water police, national park office).

What the data is used for

Your report is scientifically evaluated by the German Oceanographic Museum and passed on directly to the international bodies for the protection of Baltic Sea harbour porpoises: to HELCOM , the Helsinki Commission for the protection of the Baltic Sea, and to ASCOBANS , the international agreement for the conservation of small cetaceans. Your observation helps build the picture of the animals' distribution and occurrence.